008 Papierherstellung

Hallo, Leute, heute haben wir das Thema Papierherstellung aus Bambus. Das Thema hat mich interessiert, weil zum einen China ja die Bambus-Papierherstellung erfunden hat, und zum anderen die Stadt Fuyang, hier ganz in der Nähe, seit tausend Jahren über die Technologie für die Herstellung des Bambuspapiers verfügt.

In Hangzhou ist handgeschöpftes Papier sogar eine haeufige Wochenendaktivität. Es gibt einige Cafés, Teestuben oder Resorthotels, die den Gästen Papierherstellungskurse anbieten.

In der Kreisstadt Fuyang gibt es professionelle Manufakturen, die von vielen Schuelern zu den Sommerferien besucht werden.

Fuyang ist ca. 60 Kilometer von Hangzhou entfernt. Vor ca. 2200 Jahren hat der erste Kaiser Chinas, also Qin Shihuang, Fu Yang als ein Landkreis gegründet.

Historiker sagen, die Papierherstellung wurde in China in der Xi-Han-Dynastie, also ca. um 220 v. Christus erfunden. Cai Lun soll dabei maßgeblich gewesen sein. Cai Lun war ein berühmter Erfinder der chinesischen Geschichte.

Der Ursprung der Papierherstellung soll in Nordchina gelegen haben. Im alten China wurden die Hauptstädte meist im Norden gegründet. Es gab keinen großen Handelsaustausch, und in der Umgebung des Gelben Flusses gab es kaum Rohstoffe für die Papierherstellung. Ein ideales Material z. B. für die Siebe, wäre Bambus, aber den gab es im Norden nicht. Daher stagnierte die Papierentwicklung eine Zeit lang.

Im 4. Jahrhundert n. Chr. errichtete Kaiser Sima Rui der Jin- und Yuan-Dynastie die Hauptstadt Nanjing im Südosten Chinas. Durch die Verlagerung des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrums zog die Papierindustrie vom Norden in den Süden des Jangtse-Flusses. Aufgrund der reichlichen und bequemen Versorgung mit Rohstoffen im Sueden Chinas hat sich die Papierherstellung im Jangtse-Becken schnell entwickelt.


Rezept: Longmen-Fleisch

Zutaten: hochwertiges Mehl, gehacktes Schweinefleisch, chinesischer Schnittlauch, Sojasauce, Salz, Kochwein

  1. Mehl und Wasser in einer Schüssel mischen. Umrühren und kneten, bis sich eine grobe Teigmasse bildet. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und den Teig 10 Minuten lang ruhen lassen. 10 Mal kneten, dann abdecken und den Teig weitere 10 Minuten ruhen lassen. Den Teig erneut kneten, diesmal sollte er ziemlich glatt und elastisch sein. Nun abdecken und 1 Stunde ruhen lassen.
  2. Die Schüssel in die Spüle stellen und so viel Wasser einfüllen, dass der Teig mit Wasser von Zimmertemperatur bedeckt ist. Den Teig im Wasser in der Schüssel kneten und quetschen, bis das Wasser milchig weiß wird. Das Wasser abgießen und frisches Wasser nachfüllen. Wiederholen Sie den Vorgang, bis das Wasser nicht mehr milchig weiß ist, sondern nur noch eine leichte Trübung aufweist. Die in der Schüssel verbleibende Masse, der Weizenkleber – das Gluten, hat eine hellbraune Farbe und eine elastische, federnde Konsistenz und sollte zu einem Klumpen zusammenklumpen. Wenn Sie das gewaschene Gluten noch einen weiteren Tag aufbewahren möchten, tauchen Sie es in kühles Wasser und bewahren es im Kühlschrank auf, wobei Sie das Wasser täglich wechseln.
  3. Das Gluten wird von Hand zu einer Kugel geformt und gehackte Fleisch mit geschnittenen chinesischen Schnittlauch in die Mitte der Kugel und dann in einer heißen Ölpfanne goldbraun gebraten. Wenn die Kugel goldene Farbe haben sind die fertig.

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